Cannabis sativa wird aufgrund seiner Eigenschaften für Nutzzwecke favorisiert. Canabis indica findet vorwiegend als Rauschdroge und in Arzneimittel Verwendung. Aufgrund ihrer unterschiedlichen Anlagen werden beide Arten als Suchtmittel konsumiert und verschiedene Gattungen miteinander gekreuzt um die gewünschten Vorzüge zu erzielen.
Die Heimat von Cannabis sativa Hanfsamen ist Zentralasien, durch Handel verbreitete es sich auf der ganzen Welt. In Mitteleuropa wurde es um 5000 v. Chr. in Thüringen zu schamanistischen Riten und zum Verzehr gebraucht, im alten China als Heilmittel verwendet und im Abendland als Faserpflanze und zur Ölgewinnung genutzt.
Heutige Nutzung von Cannabis Sativa
Cannabis sativa wird heute weltweit kultiviert und in der gemässigten Klimazone in vielen Fällen illegal angebaut. Die staudenartige Hanfpflanze wird bis zu fünf Meter hoch. Der Wirkstoff THC (Tetrahydrocannabinol) ist für die halluzinogene Wirkung verantwortlich. Weiters enthält es viele hunderte Cannabinoide, deren Wirkung noch nicht geklärt wurde. Die weiblichen Blüten (Marihuana) enthalten ein Prozent THC und das daraus gewonnene Harz (Haschisch) ist mit fünf Prozent THC versehen. Cannabis sativa wirkt anregend, schmerzlindernd, euphorisierend und blutdrucksenkend.
In vielen Ländern wird die Pflanze widerrechtlich zur Berauschung genutzt.
Cannabis ist aus strafrechtlicher Sicht eine illegale Droge. Die gesetzlichen Bestimmungen bestrafen den Hanf Anbau, Handel, Konsum und den Besitz. Bei "geringen Mengen" für den Eigenbedarf ist die Einstellung eines Strafverfahrens möglich. Die Begriffsbestimmung beträgt nach Bundeslandern uneinheitlich definiert zwischen 0,3 und 30 Gramm.
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