Hanfsamen - Outdoor Jack samenwahl Dienstag, 30. August 2005 No Comment


Einer der Hauptgründe warum es Jack gelingt Jahr für Jahr eine erfolgreiche Ernte einzufahren ist, daß er für optimale Bodenverhältnisse sorgt. Deshalb kann er auch immer wieder an der selben Stelle anpflanzen und sogar die Löcher vom Vorjahr verwenden. Der Boden seiner Anbaustelle ist an sich schon reich an Nährstoffen. Jack hat den Boden von Anfang an mit Pferdedung angereichert. Den Pferdedung besorgt er sich aus nahgelegenen Pferdeställen. Der Dung ist schon älter und enthält viel trockene, organische Masse (Stroh) was die Erde lockert und durchlässiger macht. Jack bewässert das Ganze dann mit einer Mischung aus Wasser dem er eine Nährlösung aus Humussäure und Fulvosäure zufügt. Dazu kommen noch mikrobiologische Organismen und unterstützende Bakterien die die Erde anreichern und die später dafür sorgen, daß den Pflanzen die im Boden enthaltenen Nährstoffe einfacher und schneller zur Verfügung stehen. "Ich füge meinem Boden jeden Frühling und Herbst diese Mischung zu um ihn gesund und am Leben zu halten." sagt mir der Outdoor Guerrilla. Um das Ganze zu vervollständigen, mischt Jack in den letzten Blütewochen auch noch etwas Fledermaus Guano unter die Erde. Nach der Ernte sind immer noch genügend Nährstoffe im Boden und im Frühling kommt wieder Pferdedung unter das Ganze um optimale Bedingungen zu schaffen.
Weil Jack sich die Zeit nimmt, über das ganze Jahr an seinem Garten zu arbeiten kann er es auch recht entspannt angehen lassen. Ein paar Wochen bevor er plant seine Pflanzen nach draussen zu setzen, zieht er sowohl Stecklinge und Keimlinge drinnen vor und bereitet sie auf die Verhältnisse im Freien vor, in dem er die Jungpflanzen ans Fenster in einem Schuppen der vor seinem Haus steht stellt. Da die Löcher bereits ausgehoben sind, hat er damit kaum Arbeit und in der Zeit in der die meisten anderen Outdoor grower.ch die ich kenne gerade mal die ersten Löcher ausgehoben haben, ist Jack schon fast mit dem Auspflanzen fertig. Zu den existierenden Löchern gräbt er auch immer noch ein paar frische. So sorgt er dafür, daß Teile des Bodens eine Saison ruhen und sich erholen können.
Wenn die Versuchung auch groß ist, an der Stelle mit der größten Sonneneinstrahlung anzupflanzen, rät Jack davon ab. "Man sollte nie auf einer Lichtung ohne Deckung anbauen. Hier können die Pflanzen viel zu schnell von zufällig vorbeikommenden Wanderern oder im schlimmsten Fall auch von der Polizei entdeckt werden. Es sollte immer etwas andere Vegetation drumherum oder auch mittendrin wachsen um das Ganze zu tarnen. Man sollte östliche und westliche Hänge meiden, da hier über den Tag am wenigsten Licht einfällt. Ich baue immer in der Nähe von Büschen und Bäumen an die in ihrer Farbgebung dunkelgrün sind." Die Pflanzen werden in kleinen Gruppen angepflanzt so daß jedes Exemplar mindestens 1-2 m2 für sich hat und genügend Abstand zwischen ihnen für eine freie Entfaltung besteht. Zum Schutz gegen wilde Tiere nutzt Jack Brombeerhecken... "Kein Tier versucht durch eine dichte Dornenhecke an meine Pflanzen zu kommen. Da kannst du dir sicher sein!"
Jack hat innerhalb seines Felds auch eine Art Lieblingsplot. Hier kommen nur seine besten Pflanzen in die Erde. Hier wird mit bewährten Top Genetiken experimentiert und gehegt und gepflegt was das Zeug hält. Ein weiterer Vorteil ist eine kleine, versteckte natürliche Wasserquelle, die Jack mit Hilfe einer Tauchpumpe anzapft. Um möglichst wenig in der natürlichen Umgebung zu verändern, hat Jack die Schläuche die von der Quelle zu den Pflanzen führen so nah am Boden verlegt, daß diese mittlerweile schon wieder von Moos und Gras überwachsen und kaum zu erkennen sind. Man könnte das Wasser einfach aus der Quelle über die Schläuche direkt an die Pflanzen pumpen, aber Jack zieht eine andere Methode vor. "Ich ziehe es vor das Quellwasser in ein 200 Liter Fass zu pumpen. So kann es sich erst eimal aufwärmen bevor ich damit die Pflanzen gieße und ich kann jederzeit ohne Aufwand etwas Nährstofflösung hinzufügen." Natürlich verfügen die wenigsten Guerrilla Gärtner über eine eigene Quelle in der Nähe ihrer Anbaufläche, aber man kann auch einfach eine große Tonne oder Fass in der Erde versenken. Gräbt man tief genug und durchlöchert man den Behälter in der unte
ren Hälfte wird sich Grundwasser am Boden ansammeln und dann schnell ansteigen und das Fass füllen. Ein einfacher aber effektiver Trick für den Outdoorguerrilla.
Eine Anbaufläche ist für Jack's persönliche Lieblingssorten reserviert. Als Selbstversorger schätzt Jack die Abwechslung verschiedener Aromen und Wirkungen. Auf den anderen Feldern experimentiert er mit neuen Hanfsamen Sorten und Kreuzungen. Auf der Hauptanbaufläche werden nie mehr als zwei verschiedene Sorten angepflanzt. Das vereinfacht den ganzen Anbau. Hier setzt Jack neben allgemeinen Qualitätsanforderungen vor allem auf einen hohen Ertrag in Menge und Gewicht.
Außerdem achtet er darauf, daß die beiden Sorten in ungefähr der selben Zeit erntereif werden. Mehr als 7-10 Tage liegen nicht dazwischen, bevor beide Sorten fertig werden. Die Sorte die die Blüte als erstes abschliesst wird zuerst geerntet und trocknet schon mal bis die Zweite dran ist. So spart Jack Raum und kommt auch nicht mit verschiedenen Sorten durcheinander. Auch wenn er vor allem mit kurzwachsenden Indicas arbeitet und bis Juni mit dem Auspflanzen wartet, erzielt Jack pro Pflanze durchschnittlich 350gr Blüten. Natürlich könnte er die Pflan¬zen auch schon zu einem früheren Zeitpunkt in den Boden bringen, aber er hat sich bewusst dagegen entschlossen, weil grosse Pflanzen auch eher auffallen und er mit dem Ernteergebnis auch bei kleineren Pflanzen zufrieden ist. Oft biegen sich die Äste unter der Last der kom¬pakten, schweren und reich mit Harz bedeckten Buds, so daß sie mit Stützstangen entlastet werden müssen damit sie nicht brechen.

Jack's 5 Favoriten
Jack's Garten befindet sich im kanadischen Bundesstaat Quebec in der Nähe des 45° nördlichen Breitengrades und er zieht frühblühende Sor¬ten vor die er im Laufe des September ernten kann, bevor die feuchtkalte Wetterperiode einsetzt.

Freisland
Diese Sorte aus dem SSSC Sortiment ist mittlerweile ein Klassiker in Kanada geworden. Seit mehr als 20 Jahren taucht die "Freeze" immer wieder und als neue Kreuzung vor allem im Raum um Quebec auf.
Jack's Freisland ist nicht die Originalsorte. aber er ist mit dem Ergebnis der Kreuzung mehr als zufrieden. Stark in der Wirkung, hoch im Ertrag und Mitte September mit der Blüte fertig.

Sensi Star - Hanfsamen
Anfangs dachte Jack nicht, daß diese Sorte schon im Laufe des September fertig werden würde und war sehr überrascht als er in der letzten Woche die süßen, mit Harz überzogenen Blüten seiner Sensi Stars ernten konnte. Kein Ertragswunder, aber sehr süß im Geschmack und hochpotent in der Wirkung.

Bubblegum - Hanfsamen
Ebenfalls ein Klassiker und eine von Jack's All Time Favoriten. Die Bubblegum wird in der ersten Oktoberwoche als letzte Pflanze in Jack's Garten fertig, bringt dafür aber auch am meisten Gewicht auf die Waage im Vergleich zu den anderen Sorten. Die Bubblegum wächst zu einem kleinen Busch mit harten, kompakten Blüten die resistent gegenüber Schimmel sind heran.

Matanuska Tundra - Hanfsamen
Ein Name der seit Jahren weltweit als Aushängeschild für kanadische Cannabissorten steht. Auch für Jack ist die Matanuska Tundra nach wie vor eine von Kanadas besten Genetiken. Diese Sorte wird Mitte-Ende September fertig und entwickelt ebenfalls große, kompakte Blüten mit starker Wirkung. Das Blatt/Blüte Verhältnis ist ausgewogen, was diese Sorte einfach zu ernten macht. Ein paar Schnitte mit der Schere und vor einem liegen schöne, kompakte Buds mit einem leichten lilanen Touch in der Färbung. Auch die Matanuska ist dem kanadischen Klima entsprechend schimmelresistent.
by Jillur Rahman

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