Hanfsamen - Dutch Passion - Henk van Dalen samenwahl Mittwoch, 2. September 2009 No Comment

Hanfsamen - Dutch PassionAls die Dutch Passion Seed Bank 1987 gegründet wurde. war sie eine der ersten ihrer Art und zählt auch heute noch zu den absoluten Top-Adressen, in über zwei Jahrzehnten brachte die Firma immer wieder zahlreiche Klassiker auf den Markt. Außerdem war Dutch Passion die erste Seed Bank. die professionell und kommerziell feminisiertes Saatgut produzierte. 1998 kamen die ersten feminisierten Dutch Passion-Sorten auf den Markt. Heutzutage erobern feminisierte Hanfsamen immer mehr Marktanteile und schicken sich an. zum Standard für die Indoor-Kultur zu werden. Henk van Dalen. der Inhaber und Chefzüchter von Dutch Passion. läutete mit seiner Innovation 1998 also ein neues Zeitalter auf dem Samenmarkt ein, er war der Trendsetter für das moderne Seed-Business. Text Lux Cool
Rückblende: 1972 beginnt ein junger Niederländer namens Henk van Dalen damit, im Freiland Cannabis anzubauen, um damit seinen Eigenbedarf zu decken. Die dazu benötigten Hanfsamen entnimmt er importiertem Thai- und Nigeria-Gras. Im Verlaufe der 70er Jahre gelingt es ihm, seinen Genpool mit anderen Landrassen zu erweitern, Henk widmet sich nun der Züchtung neuer Sorten. Über das entsprechende Know How verfügt er in reichlichem Maße - ebenfalls im Jahre 1972 nahm Henk sein Biologiestudium an der Freien Universität Amsterdam auf. Diesen Studiengang hatte er wegen seiner Liebe zur Natur, zu Pflanzen und Tieren, ausgewählt. Als Nebenfach belegt er Pharmakologie. Die praktischen Erfahrungen auf diesem Gebiet holt Henk sich im privaten Bereich, indem er sich der Psychedelik und entsprechenden Drogen zuwendet. Ihm wird indessen klar, dass ein Labor-Job niemals für ihn in Frage kommen würde. Nach seinem Abschluss im Jahre 1978 wird Henk Biologie-Lehrer und tritt in den Schuldienst ein. 1982 hängt er seinen Beruf an den Nagel, denn er erkennt, dass seine wahre Leidenschaft das Züchten von Cannabissorten ist, und beschließt, damit sein Geld zu verdienen.

Zuvor hatten einige Coffeeshops wie z. B. Nepal (heißt heutzutage "De Kuil") oder Rick's Cafe und ähnliche Einrichtungen damit begonnen, Gras zu verkaufen, das aus Henks Hanfsamen gezogen worden war. Henk erinnert sich: "Mein erster Kunde in jenen Tagen war "The Cosmos", das in Amsterdam als Zentrum für alternativen Lebensstil galt. Zu meiner großen Freude, aber auch großen Überraschung gab es innerhalb von drei Monaten kein Import-Gras mehr in "The Cosmos", nur noch "Dutch Homegrown"! Da wurde mir endgültig klar, dass ich ein Teil der gerade entstehenden Cannabisbranche werden und damit meinen Lebensunterhalt verdienen könnte.
Das Seed-Business gab es zu der Zeit noch gar nicht, aber genau deswegen hatte ich es darauf abgesehen, hier wollte ich Fuß fassen.

Sein Wissen auf dem Gebiet der Cannabiszüchtung hatte er in den zehn Jahren zuvor zielstrebig erweitert, auch mit Hilfe von einschlägiger Fachliteratur wie z. B. Mel Franks/Ed Rosenthals "Marijuana Grower's Guide" (1978) und Robert Connell Clarks "Marijuana Botany" (1981). Außerdem hatte er Kontakt zu anderen Züchtern hergestellt und mit ihnen Genetik ausgetauscht. Als er in den Besitz von Afghani Indica-Genetik kam, war dies ein Durchbruch für seine Züchtungsarbeit, denn sie versetzte ihn in die Lage, frühreifende, kompakte und widerstandsfähige Outdoor-Sorten zu züchten, die große, potente Buds lieferten und auch im eher regnerischen und kühlen niederländischen Klima bereits im September oder Oktober reif waren. Die Afghani-Genetik floss zum Beispiel in Dutch Passion Outdoor-Sorten der ersten Stunde wie Purple Star und Twilight ein. 1982 hatte Henk eine Reihe von hervorragenden Outdoor-Sorten gezüchtet und verkaufte ihre Samen an andere Grower. Seine Sorten kamen bei den Käufern bestens an, und die Potenz des daraus gezogenen Marihuanas stellt das importierte Gras und Haschisch, das seinerzeit in holländischen Coffeeshops erhältlich war, klar in den Schatten. Die Dutch Passion-Sorte Passion #1 (die damals noch "Amstel Gold" hieß) beispielsweise trumpfte mit stolzen 18% THC auf. Henk schwärmt auch heute noch von ihren Qualitäten und vergleicht sie mit denen von pakistanischem Chitral Haschisch aus dem Himalaya-Gebiet. Aber erst 1987 gründete Henk offiziell die Seed Bank Dutch Passion. Im ersten Dutch Passion-Sortenkatalog waren Amstel Gold, Night Queen, Purple#1, Purple Star, Outdoor Mix, Skunk #1, Skunk Passion, Four Way/Skunk und Indoor Mix gelistet. 1989 erwies sich Henk abermals als Trendsetter und eröffnete mit Homegrown Fantasy den ersten Coffeeshop, in dem ausschließlich niederländische Cannabisprodukte erhältlich waren, anfangs waren es sechs Dutch Passion-Sorten. Die zweite bahnbrechende Neuerung bei Homegrown Fantasy war, dass der Kunde die dort angebotenen Sorten nicht nur rauchen, sondern bei Bedarf auch gleich in Samenform erstehen und selbst kultivieren konnte. Dieses Konzept hatte für den Kunden wie auch für Henk einen großen Nutzen, durch die Kombination Dutch Passion/Homegrown Fantasy erhielt er einen großen geschäftlichen Synergieeffekt. Zudem lieferte die Kundschaft von Homegrown Fantasy ein kontinuierliches Feedback zu den Sorten von Dutch Passion, Henk wusste also stets, wie gut seine Sorten bei den Leuten ankamen, was im Fall von neu herausgebrachten Sorten natürlich besonders spannend war. Die Kombination Dutch Passion/Homegrown Fantasy diente als Blaupause für viele andere Firmen, die das Konzept später übernahmen, wie z. B. Green House Seeds und Barney's.


Henk begann 1985 mit dem Indoor-Growing und verwendete dazu z. B. Skunk#1- und Northern Lights-Genetik. Die Pflanzen an seinen Outdoor-Standorten wurden nun öfters gestohlen, außerdem konnte man indoors noch potenteres Gras züchten und produzieren. "Indoor Marihuana Horticulture" von Jorge Cervantes war für Henk bei seinen Indoor-Anfängen sehr nützlich. Zum benötigten Wissen kam Mitte der 80er Jahre ein wahrer Genetikschatz aus Amerika - ein US-Grower hatte ihm 30 Sorten in Hanfsamen geliefert, darunter viele Klassiker wie z. B. Haze, Skunk #1 oder Big Bud. Dieser wertvolle Fang brachte Henk auf Augenhöhe mit anderen niederländischen Seed Bank-Pionieren wie SSSC, Sensi Seed Club und Positronics, oder sogar darüber hinaus. Aus Big Bud x Skunk #1 züchtete Henk die Sorte "Green Spirit", und mit seiner "Haze/ Skunk" gewann er den High Times Cannabis Cup 1992, eingereicht von Homegrown Fantasy. Henk war bis 1993 Mitbesitzer und Manager von Homegrown Fantasy, dann aber zog er sich aus dem Shop zurück, weil er sich von sei¬ner damaligen Frau Corrie, der anderen Mitbesitzerin von Homegrown Fantasy, getrennt hatte. n der zweiten Hälfte der 90er Jahre gab es einige wichtige Veränderungen m Sortiment von Dutch Passion. Der "Amsterdam-Genpool", die "Old- school" Genetics, die lange Zeit das Rückgrat von Dutch Passion gebildet Matten, wurden ergänzt und teilweise auch ersetzt durch neue, spannende Sorten, die für eine frische Brise in der etwas eintönig gewordenen niederländischen Sortenlandschaft sorgten. Allen voran die aus Übersee importierte "Blue Family", die sich schnell wie ein Buschfeuer über die Niederlande und ganz Europa ausbreiten sollte. Die Blue Family kam aus Kanada, erschaffen vom Züchter DJ Short, und wurde auf Basis einer Kooperation von Dutch Passion in Europa eingeführt. Besonders das Flagschiff "Original Blueberry" war ein Riesenerfolg für Dutch Passion, aber auch Flo, Blue Velvet und Blue Moonshine erfreuten sich schnell großer Beliebtheit, dank ihrer einzigartigen Aromen und Farben.

Eine weitere Sorte, mit der Henk Geschichte schreiben sollte, war Power Plant, gezüchtet aus zuvor kommerziell ungenutzter südafrikanischer Sativa-Genetik. Nach ihrem Markteintritt 1998 setzte Power Plant zu einem Triumphzug durch Hollands Grow-Räume an und eroberte landesweit die Menükarten der Coffeeshops. Power Plant ist längst zum modernen Klassiker geworden. Natürlich verkaufen viele Coffeeshops in den Niederlanden nur selten echtes, aus Dutch Passion-Genetik gezogenes Power Plant-Gras - oftmals wird nur der Name geklaut, weil er für guten Umsatz sorgt. 1998 kamen auch die ersten feminisierten Dutch Passion-Sorten auf den Markt, und Henk als Pionier profitierte natürlich von seinem Vorsprung auf diesem Gebiet, es dauerte eine Weile, bis die ersten Nachahmer der Idee ihrerseits mit Femi-Seeds auf den Markt kommen konnten. Im selben Jahr führte Henk noch eine Neuerung auf dem Hanfsamen Markt ein: Er legte im Dutch Passion-Katalog die laborgemessenen THC- und CBD-Werte seiner Sorten offen.
In den noch vergleichsweise liberalen 90er Jahren konnte Dutch Passion seine Züchtungsarbeiten noch auf sehr großen Flächen ausführen, es gab sogar eine Absprache mit dem örtlichen Bürgermeister, Polizeichef und Staatsanwalt, dass Henks Anbau-Aktivitäten geduldet waren. Zu der Zeit arbeitete Henk mit drei erfahrenen Züchtern zusammen, die jeweils zwanzig 400 Watt-Lampen brennen hatten und dazu auch noch Gewächshaus-und Outdoor-Projekte verfolgten. Im April 1999 wurde die Produktion von Drogenhanfsamen in den Niederlanden jedoch verboten, und die Anbau-Aktivitäten mussten in den Untergrund verlegt werden. Im gleichen Jahr zwang die mächtige Amstel-Brauerei Dutch Passion dazu, die Sorte "Amstel Gold" umzubenennen, weil eine Biersorte der Brauerei genauso hieß. So wurde Amstel Gold zu Passion #1. Dutch Passion hat im Verlauf der Jahre viele Auszeichnungen beim High Times Cannabis Cup und Highlife Cup gewonnen.

Im Jahre 2003 wurde das Sortiment nochmals erheblich erweitert, um Sorten wie z. B. Skywalker, Sacra Frasca oder Dream Weaver, die von einem amerikanischen Cannabis Buyers Club zu Dutch Passion gelangt war. 2008 gab es das zehnjährige Jubiläum für Dutch Passions feminisierte Samen, und aus diesem Anlass wurden mit Jorge's Diamonds #1, Perplex, Blue Moonshine, Frisian Drew, La Lybella, Ortega Indica, Taiga und Tundra acht neue feminisierte Sorten auf den Markt gebracht. Das Besondere an Taiga und Tundra ist, dass es Ruderalis-Kreuzungen (mit den bewährten Dutch Passion-Sorten Power Plant bzw. Passion #1) sind, die automatisch in Blüte gehen und sehr früh reif sind. Außerdem sind von Dutch Passion mittlerweile auch kleine Femisamen-Packs mit verschiedenen farbig gekennzeichneten Sorten erhältlich. Hier war Henk aber ausnahmsweise mal nicht der Trendsetter, das Konzept wurde von Green House Seeds am Markt eingeführt.
Dutch Passion hat mittlerweile um die 40 Sorten im Angebot, von denen aber nur noch weniger als die Hälfte als reguläres Saatgut zu haben ist. Feminisiertes Saatgut ist also Standard bei Dutch Passion, reguläre Samen treten immer mehr in den Hintergrund. Das Geschäft läuft glänzend - Dutch Passion versorgt allein in Europa mehr als 1000 Head- und Grow¬shops mit Saatgut. Henk ist nach über zwanzig Jahren im Business immer noch ein großer Player und hat beste Aussichten, das auch zu bleiben -denn als Trendsetter wird er sicherlich auch weiterhin für Innovationen im Seed-Business sorgen
by Jillur Rahman

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